"Preuße zu sein ist eine Ehre, aber kein Vergnügen".

Französisches Sprichwort

Schloß Charlottenburg

Die "Preußen-Tour".

"Aufstieg und Niedergang eines Schwarzen Adlers".

Im Jahre 1701 macht sich Friedrich III. - ein kleiner Kurfürst aus dem Hause Hohenzollern - von Berlin aus auf eine Reise ins ferne Königsberg. Sein Gedanke: sich dort mit einer Krone den letzten Schliff geben. Nach seiner Rückkehr nennt er sich Friedrich I., ist nicht nur Kurfürst von Brandenburg, sondern auch noch „König in Preußen“. Zeitgenossen halten das für einen Witz. Ihr Lachen vernimmt man in ganz Europa.

Keine 40 Jahre später zieht sein Enkel Friedrich II. nach, überfällt Schlesien und legt sich mit den Weltmächten an. Weil er gewinnt, wird er „der Große“ genannt, ist nun „König von Preußen“ und Chef einer Großmacht. Jetzt staunt ganz Europa.

Nach weiteren 130 Jahren übernimmt Friedrichs Nachfahre Wilhelm II. das Ruder. Als Deutscher Kaiser glaubt er größer zu sein als sein Ahne und führt das Reich in den Abgrund. Jetzt weint ganz Europa.

Mit dem Rad zu den Schauplätzen preußischer Geschichte in Berlin. Eine imposante Geschichtstour mit Stadtführer zu den Hinterlassenschaften eines Staates, der aus dem Nichts kam und wieder im Nichts entstand.

 

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